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Wir stellen die Huawei SUN2000-(5K–12K)-MAP0 Wechselrichterfamilie vor

Die Markteinführung der MAP0-Serie fiel mit den neuen Herausforderungen des ungarischen Solarmarktes zusammen. Seit Ende 2022 ist die Netzeinspeisung für neu installierte Wohngebäudeanlagen eingeschränkt, wodurch die Maximierung des Eigenverbrauchs und der Bedarf an Energiespeichern in den Vordergrund rücken. Die Huawei MAP0-Wechselrichter sind Hybrid-Wechselrichter und können direkt an eine Lithium-Batterie mit hoher Kapazität ( Huawei LUNA2000 ) angeschlossen werden, sodass tagsüber erzeugter Überschussstrom gespeichert und nachts genutzt werden kann. Dies ermöglicht es Haushalten, ihre Netzabhängigkeit zu reduzieren und sich auf zukünftige periodische Stromtarife oder unterbrechungsfreie Stromversorgungen vorzubereiten. Dank ihres dreiphasigen asymmetrischen Ausgangs eignen sie sich hervorragend für das in den meisten ungarischen Haushalten und kleineren Unternehmen übliche Drehstromnetz: Sie können ungleichmäßige Lasten zwischen den Phasen bedienen, ohne überschüssige Energie ins Netz einzuspeisen. Somit bieten sie eine ideale Lösung im aktuellen Marktumfeld, in dem die Maximierung des Eigenverbrauchs und die Entlastung des Netzes von zentraler Bedeutung sind.

Die Wechselrichter der Huawei SUN2000-MAP0-Serie sind kompakt, wetterfest und leise, sodass sie auch an den Wänden von Wohngebäuden problemlos installiert werden können.


Die MAP0-Serie hebt sich in mehreren Aspekten von vergleichbaren Wechselrichtern ab. Sie zeichnet sich durch höhere Effizienz und intelligente Sicherheitsfunktionen aus: Beispielsweise sind die automatische Fehlerstromerkennung (AFCI) und -abschaltung sowie die Temperaturüberwachung der Anschlüsse Premium-Funktionen, die nicht bei allen Wettbewerbern Standard sind. Huawei-Wechselrichter sind in das intelligente Ökosystem des Herstellers integriert (FusionSolar-Überwachungsplattform, Optimierer, Smart Meter, Energiespeicher und sogar Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge), sodass ein koordiniertes System aus einer Hand entsteht. Dies steht im Gegensatz zu den Lösungen einiger Wettbewerber (z. B. Deye , Solis ): Während diese hinsichtlich der Batterietypen flexibler sein mögen, setzt Huawei auf seinen eigenen LUNA2000-Akkupack und gewährleistet so volle Gerätekompatibilität und optimale Steuerung. Die MAP0-Serie bietet zudem eine 100% asymmetrische Ausgangsleistung. Das bedeutet, dass sie je nach aktueller Last unterschiedliche Leistungen auf den drei Phasen abgibt – ein Vorteil, den bisher nur wenige Wechselrichter (z. B. einige Deye-Modelle) boten. Huawei hat diese Technologie nun in sein eigenes Produkt integriert und damit den Wettbewerbsvorteil beseitigt. Insgesamt kann die Huawei MAP0 als hochwertige Komplettlösung betrachtet werden, die sich durch ihre Stabilität und intelligenten Funktionen auszeichnet. Die 10-jährige Herstellergarantie und der flächendeckende Kundendienst bieten Investoren zusätzliche Sicherheit.


Vorstellung der Produktserie

Logik und Modelle der MAP0-Wechselrichterfamilie: Die Huawei SUN2000-MAP0-Serie umfasst fünf Wechselrichter mit unterschiedlichen Nennleistungen von 5 kW, 6 kW, 8 kW, 10 kW und 12 kW (daher die Modellnummern: 5KTL , 6KTL , 8KTL , 10KTL , 12KTL ). Alle fünf Modelle sind dreiphasige, transformatorlose (TL) netzgekoppelte Wechselrichter. Sie werden direkt an das dreiphasige Stromnetz angeschlossen und wandeln den Gleichstrom der an den Gleichstromeingang angeschlossenen Solarmodule in Wechselstrom um. Die Nennleistung im Wechselstrombereich ist in der Modellnummer angegeben (z. B. hat der SUN2000-10KTL-MAP0 eine Nennleistung von 10 kW). In Huaweis Nomenklatur ist „SUN2000“ die Bezeichnung der Produktfamilie, die nachfolgende Zahl gibt die Leistung in kW an, die Bezeichnung „KTL“ verweist auf die dreiphasige, transformatorlose Ausführung, während „MAP0“ der Generationscode der Serie ist (und eine neue Entwicklungsiteration anzeigt).

Technische Merkmale und Funktionen

Technische Eckdaten: Alle Wechselrichter dieser Serie zeichnen sich durch einen hohen Wirkungsgrad aus. Der maximale Wirkungsgrad erreicht je nach Typ 98,4–98,6 %, während der europäische gewichtete Wirkungsgrad ebenfalls hervorragend ist (97,5–98,2 %). Das bedeutet, dass nur ein geringer Teil der von den Solarmodulen erzeugten Energie in Form von Wärme verloren geht; der Wechselrichter nutzt nahezu die gesamte Leistung. Jeder Wechselrichter verfügt über zwei MPPT-Eingänge, an die jeweils zwei unabhängige Solarstrings (Modulreihen) angeschlossen werden können. Dies ermöglicht beispielsweise, dass die auf zwei Dachhälften mit unterschiedlicher Ausrichtung verteilten Module separat im optimalen Betrieb arbeiten. Die MPPT-Eingänge unterstützen jeweils einen maximalen Eingangsstrom von 16 A. Somit können moderne, leistungsstarke (und hochstromfähige) Solarmodule problemlos angeschlossen werden – bis zu einem Stringstrom von 16 A (z. B. 10–12 Großzellenmodule in einem String). In jeden Wechselrichter ist außerdem ein DC-Trennschalter (eingebauter DC-Schalter) integriert, der es ermöglicht, die Solarmodule am Gerät stromlos zu machen, was die Wartung erleichtert und die Sicherheit erhöht.

Kommunikation und Überwachung: LED-Anzeigen an der Vorderseite der Geräte zeigen den Betriebszustand an. Detaillierte Konfiguration und Überwachung erfolgen jedoch über die Smartphone-App. Die MAP0-Serie verfügt über ein integriertes WLAN-Modul, das einen lokalen Zugangspunkt bereitstellt und zur Inbetriebnahme mit der Huawei FusionSolar-App mit einem Smartphone verbunden werden kann. So kann der Nutzer Produktion und Verbrauch in Echtzeit und von überall aus überwachen. Die Serie ist außerdem mit einer RS485-Schnittstelle ausgestattet, über die ein intelligenter Zähler oder auch mehrere Wechselrichter angeschlossen werden können (z. B. für Parallelbetrieb oder Energiemanagement). Die FusionSolar-Überwachungsplattform aktualisiert die Daten zu Produktion, Batterieladung und Verbrauch alle 15 Minuten. Das System bietet zudem intelligente Benachrichtigungen und Diagnosefunktionen. Huaweis Vorteil in puncto Kommunikationsfähigkeit liegt in der Integration: Die Wechselrichter lassen sich in ein umfassendes Smart-Home-Energiesystem einbinden.

Besondere Schutz- und Sicherheitsmerkmale: Huawei legt großen Wert auf Sicherheit. Bei den MAP0-Wechselrichtern gewährleisten zahlreiche fortschrittliche Schutzfunktionen einen zuverlässigen und sicheren Betrieb auch im 24/7-Betrieb. Die folgende Tabelle fasst einige wichtige technische Merkmale zusammen und verdeutlicht deren praktische Bedeutung für den Anwender:

Funktion / Merkmal Was bedeutet das in der Praxis?
98–99 % Wirkungsgrad Der Wechselrichter wandelt Solarenergie mit minimalen Verlusten um – nahezu der gesamte erzeugte Strom wird genutzt, was höhere Erträge ermöglicht.
2 MPPT (zwei Betriebspunkte) Zwei unabhängige PV-Stränge können mit unterschiedlichen Ausrichtungen oder Neigungswinkeln verbunden werden. Der Wechselrichter steuert sie separat und sorgt stets für die optimale Spannung des jeweiligen Strangs – so wird die Produktion auch unter wechselnden Bedingungen maximiert.
100 % unausgewogener Ausgang Der Wechselrichter kann jede Phase des Drehstromnetzes mit unterschiedlicher Leistung versorgen. Dadurch passt er sich dem unterschiedlichen Lastbedarf der einzelnen Phasen im Haus an: Dort, wo der Verbrauch höher ist, liefert er mehr Energie, während er anderen Phasen weniger Energie zuführt. Dies vermeidet eine Überlastung einzelner Phasen und entspricht den Netzvorschriften.
110–200 % Überlastkapazität Bei kurzzeitigen Lastspitzen kann der Wechselrichter eine Leistung oberhalb seiner Nennausgangsleistung liefern. Beispielsweise kann ein 10-kW-Modell für einige Minuten bis zu ca. 11 kW bereitstellen, um plötzlich anspringende Großverbraucher (z. B. Pumpe, Klimaanlage) zu versorgen.
AFCI-Lichtbogenschutz Der Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter) erkennt Gleichstrom-Lichtbögen (Funkenbildung) in den Solarmodulleitungen (die durch beschädigte Kabel oder Kontaktfehler verursacht werden können) und schaltet das System automatisch ab. Dadurch werden Brände verhindert, da die Funkenbildung rechtzeitig gestoppt wird.
RSD-Schnellkupplung Schnellabschaltung – Der Wechselrichter unterstützt die schnelle Abschaltung einzelner Module im Notfall. Huawei setzt dies in Verbindung mit Optimierern um: Bei Bedarf, z. B. für Brandbekämpfung oder Wartungsarbeiten, können die Module auf dem Dach per Knopfdruck stromlos gemacht werden (die Optimierer reduzieren die Modulspannung auf null). Dies erhöht die Sicherheit von Feuerwehr und Monteuren.
Anschlusstemperaturerkennung Der Wechselrichter überwacht die Temperatur der Gleichstrom- und Batterieanschlüsse. Bei Überhitzung eines Kontakts (z. B. durch eine lockere Verbindung) gibt das System einen Alarm aus und schaltet sich gegebenenfalls ab. Dadurch werden Schäden und Brände durch einen Fehler verhindert.
Eingebauter Überspannungsschutz Blitz- und Überspannungsschutzmodule (Überspannungsableiter Typ II) befinden sich sowohl auf der Gleichstrom- als auch auf der Wechselstromseite. Dies gewährleistet, dass kleinere Netz- oder atmosphärische Überspannungen den Wechselrichter nicht beschädigen und die angeschlossenen Geräte schützen. (Für sehr starke Blitzeinschläge wird ein separater externer Schutz empfohlen, jedoch ist ein Schutz für durchschnittliche Überspannungen integriert.)
Natürliche Kühlung, leiser Betrieb Die MAP0-Wechselrichter sind lüfterlos – ihre großen Kühlrippen werden durch den natürlichen Luftstrom gekühlt. Dadurch arbeiten sie nahezu geräuschlos: Ihr Geräuschpegel liegt bei ≤29 dB und ist selbst in einem ruhigen Raum kaum wahrnehmbar. Somit können sie problemlos in Innenräumen installiert werden, ohne störende Geräusche zu verursachen.



Wie Sie sehen, hat Huawei eine Reihe innovativer Technologien in diese Produktserie integriert. Dieses hohe Maß an Schutz und Intelligenz war bisher nur bei industriellen oder Premium-Wechselrichtern für Privathaushalte verfügbar. Lichtbogenschutz und Schnellabschaltung beispielsweise wurden durch die strengen Brandschutzbestimmungen auf dem amerikanischen Markt bekannt, Huawei hat sie jedoch bereits in die europäische Version integriert. Die Fähigkeit zur asymmetrischen Phasenlast entspricht speziell den Anforderungen moderner Smart Grids: Der Solarwechselrichter passt sich dynamisch dem Verbrauchsverhalten des Hauses an, um die Solarenergie jederzeit so effizient wie möglich zu nutzen.

Installation und praktische Überlegungen

Aufstellung und Installation: Die Wechselrichter sind IP66-geschützt und somit staub- und wasserdicht. Dadurch eignen sie sich sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich. Für die Außeninstallation empfiehlt sich ein Standort ohne direkte, dauerhafte Sonneneinstrahlung oder Niederschlag – beispielsweise unter einem Dachvorsprung, an einer Nordwand oder unter einem beschattenden Dach. Obwohl das Gehäuse witterungsbeständig ist, kann die starke Sonneneinstrahlung die Elektronik zusätzlich belasten und an heißen Sommertagen zu einer leichten Leistungsreduzierung (thermische Leistungsreduzierung) führen. Bei der Inneninstallation (z. B. Garage, Technikraum) ist auf ausreichende Belüftung zu achten: Der Wechselrichter arbeitet mit natürlicher Luftkühlung. Lassen Sie daher in alle Richtungen mindestens 30 cm Freiraum um die Kühlrippen, damit die Luft ungehindert zirkulieren kann. Das Gerät wiegt ca. 21 kg und erfordert daher eine stabile Montage. Eine Wandhalterung und Schrauben sind im Lieferumfang enthalten. Verwenden Sie bei der Installation immer die mitgelieferte Halterung und verdübeln Sie diese bei Ziegel- oder Betonwänden fachgerecht. Die korrekte Ausrichtung ist wichtig: vertikal, mit den Anschlüssen nach unten (um das Eindringen von Regenwasser zu verhindern). Das Gerät darf nicht geneigt oder waagerecht betrieben werden.

Elektrischer Anschluss: Der Huawei MAP0 Wechselrichter verfügt über einen dreiphasigen Ausgang (L1, L2, L3, N, PE) und kann daher nur an ein Drehstromnetz angeschlossen werden. Er kann nicht in einem einphasigen System verwendet werden, da alle drei Phasenleiter gemäß den Vorschriften des Stromversorgers angeschlossen sein müssen (bei Anschluss nur einer Phase würde der Wechselrichter auslösen und deaktiviert werden). Achten Sie beim Anschluss auf die Polarität: Die Anschlüsse der PV-Strings entsprechen dem MC4-Standard – Plus an Plus, Minus an Minus – und prüfen Sie, ob die Leerlaufspannung den Grenzwert von 1100 V nicht überschreitet (berücksichtigen Sie dabei auch die erhöhte Modulspannung im kalten Zustand). Auf der Drehstromseite muss der Neutralleiter (N) angeschlossen werden, da der Wechselrichter die Spannung jeder Phase relativ zum Neutralleiter misst. Ein häufiger Installationsfehler ist das Weglassen des Neutralleiters – in diesem Fall findet der Wechselrichter keinen Bezugspunkt und funktioniert nicht. Der Anschluss des Schutzleiters (PE) ist aus Sicherheitsgründen unerlässlich. Bei DC-Eingängen ist auf die Symmetrie der Strings zu achten: Bei Verwendung von zwei Strings sollten die Module möglichst in ähnlicher Anzahl und Ausrichtung auf die beiden MPPTs verteilt werden. Bei nur einem String wird ein MPPT-Paar (z. B. MPPT1+) verwendet, das andere bleibt frei – dies verursacht keine Probleme. Schließen Sie niemals zwei Strings direkt an einen Eingang des Wechselrichters parallel an, es sei denn, der Hersteller erlaubt dies ausdrücklich. Bei diesem Typ gibt es einen Anschluss pro MPPT, sodass eine Parallelschaltung nur mit einem externen DC-Summierer und String-Sicherungen möglich wäre. Aufgrund der 16-A-Grenze ist dies jedoch in der Regel nicht notwendig (es ist besser, die beiden Strings an separate MPPTs anzuschließen). Überprüfen Sie nach dem Anschließen der DC- und AC-Kabel die Polarität und Isolation, bevor Sie das Gerät einschalten. MAP0-Wechselrichter verfügen über eine integrierte Isolations- und Polaritätsüberwachung. Bei verpoltem Anschluss eines Strings gibt das Gerät ein Signal aus und startet nicht (achten Sie darauf, Funkenbildung an den DC-Anschlüssen zu vermeiden und schließen Sie diese immer im spannungsfreien Zustand an).

Betriebsbereich und Wärmemanagement: Die Wechselrichter arbeiten in einem breiten Eingangsspannungsbereich (ab 160 V, optimal ca. 600–800 V) mit einer maximalen PV-Spannung von 1100 V. Für den Kaltstart sind mindestens ca. 160 V erforderlich, typischerweise 4–5 in Reihe geschaltete Module (aus einem 40-V-Modul). Bei einer geringeren Spannung startet das System nicht. Netzseitig passt sich das Gerät automatisch an die Standardspannung (3 x 400 V) und -frequenz (50 Hz) an. Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen -25 °C und +60 °C. Oberhalb von +45 °C kann das Gerät die Ausgangsleistung leicht begrenzen, um eine Überhitzung zu vermeiden (dies ist normal). Bis zu einer Umgebungstemperatur von ca. 40 °C kann es die Volllast ohne Lüfterbetrieb aufrechterhalten. Im Gehäuseinneren leitet eine große Aluminium-Kühlfläche die Wärme an die Umgebung ab. Unterstützt wird dies durch das hellgraue Gehäuse (mit guter Wärmereflexion) und dessen Lamellenstruktur. Achten Sie darauf, den Wechselrichter nicht in einem engen Schrank oder Gehäuse einzuschließen – natürliche Belüftung ist Voraussetzung für eine lange Lebensdauer. Da kein Lüfter vorhanden ist, ist der Betriebsgeräuschpegel des Wechselrichters minimal: Beim Anlaufen oder beim Umschalten der Last sind aufgrund der Relais leise Klickgeräusche hörbar, jedoch kein Dauergeräusch. Mit einem Geräuschpegel von ≤ 29 dB ist der Betrieb selbst in ruhiger Umgebung kaum wahrnehmbar.

Häufige Installationsfehler, die Sie vermeiden sollten: Die meisten Installationsfehler lassen sich mit etwas Sorgfalt leicht vermeiden. Wir haben einige typische Probleme und Tipps zusammengestellt:

  • Falsche Länder-/Einstellungswahl: Beim ersten Einschalten muss der Wechselrichter gemäß den lokalen Netzvorschriften konfiguriert werden (Ländercode, z. B. VDE AR-N 4105 oder EN50549 HU-Einstellung). Wird dies unterlassen oder der falsche Ländercode ausgewählt, kann der Wechselrichter mit einer Fehlermeldung stoppen oder die Einspeisung ins Netz verhindern. Stellen Sie sicher, dass die gemäß den ungarischen Vorschriften eingestellten Parameter aktiv sind.
  • Unzureichende Sicherungsdimensionierung: Dreiphasige 5-12-kW-Wechselrichter liefern einen Phasenstrom von ca. 8-20 A (z. B. 12 kW ≈ 3 × 17,4 A). Die Leitungsschutzschalter sind entsprechend zu dimensionieren (üblicherweise wird für 10-12 kW ein Leitungsschutzschalter mit 3 × 20 A oder 3 × 25 A empfohlen, abhängig vom Leiterquerschnitt). Eine zu kleine Sicherung kann unnötige Auslösungen verursachen, eine zu große Sicherung bietet keinen ausreichenden Schutz. MAP0 ist zwar intern gegen Überstrom geschützt, die netzseitige Sicherung ist jedoch zwingend erforderlich.
  • Lose Verbindungen: Ziehen Sie alle AC-Kabelanschlüsse beim Anschließen mit dem entsprechenden Drehmoment fest. DC-MC4-Stecker sollten ebenfalls bis zum Einrasten verbunden werden. Lose Verbindungen können zu Erwärmung (und sogar Überhitzung, die einen Brand verursachen kann) führen. Huawei-Sensoren können ungewöhnliche Erwärmung erkennen, aber warten Sie nicht auf einen Alarm – handeln Sie von vornherein präzise.
  • PV-Polaritätsumkehr: Wenn Sie die PV-Kabel versehentlich falsch herum an einen MC4-Stecker anschließen, meldet der Wechselrichter beim Start einen Fehler (vermutlich einen Isolationsfehler). Überprüfen Sie daher vor dem Anschließen immer mit einem Spannungsmesser, ob Plus und Minus korrekt verbunden sind.
  • Fehler beim Betrieb ohne Batterie: Obwohl der Wechselrichter auch ohne Batterie einwandfrei funktioniert, sollten Sie, falls Sie später eine Batterie installieren möchten, Platz an der Wand für das Batteriefach freihalten und die notwendigen Kabel (z. B. das RS485-Kommunikationskabel zum Smart Dongle und zum Zähler, falls noch nicht vorhanden) vorab verlegen. Die nachträgliche Verkabelung gestaltet sich oft schwieriger, wenn Sie nicht darauf vorbereitet sind.
  • Polarität und Erdung von Solarmodulen: Huawei-Wechselrichter benötigen im Allgemeinen keine Erdung der PV-Anlage (sogenannte erdunabhängige MPPTs). Bei Verwendung spezieller Solarmodule (z. B. Dünnschichtmodule) ist jedoch die Erdungsanforderung zu prüfen. Die MAP0-Serie verfügt über eine Isolationsprüfung, die warnt, wenn PV+ oder PV- nicht geerdet ist (vermuteter Erdschluss).
  • Betrieb ohne Netzanschluss: Beachten Sie, dass ein herkömmlicher String-Wechselrichter (ohne Batterie) nicht im Inselbetrieb funktioniert. Liegt am Anschlusspunkt keine Netzspannung an, startet der Wechselrichter nicht (aus Sicherheitsgründen, siehe Schutz vor Inselbetrieb). Erwarten Sie nicht, dass er ohne Netzanschluss Strom aus der PV-Anlage liefert – hierfür ist eine separate Backup-Lösung erforderlich (mehr dazu später).
  • Falscher Kabelquerschnitt: Auf der Gleichstromseite verwenden wir üblicherweise 4–6 mm² PV-Kabel, abhängig von der Stringlänge. Auf der Wechselstromseite empfehlen wir ein 5×6 mm² oder 5×10 mm² Kabel (abhängig von Leistung und Entfernung) zwischen Wandanschluss und Einspeisepunkt. Ein zu dünnes Kabel kann sich erhitzen und Spannungsabfälle verursachen. Beachten Sie die Spezifikationen bezüglich des Querschnitts.
  • Mangelnde Dokumentation: Notieren Sie sich nach der Installation alle wichtigen Einstellungen und Passwörter und erstellen Sie Screenshots der installierten Geräte in der FusionSolar-App. Dies erleichtert später Wartungsarbeiten oder Erweiterungen.


Kühlung und Geräuschentwicklung in der Praxis: Gute Nachrichten für Privatanwender: Die MAP0-Wechselrichter arbeiten dank ihres lüfterlosen Betriebs nahezu geräuschlos. Selbst unter Volllast ist lediglich das leise Brummen transformatorloser Wechselrichter hörbar, das unter 30 dB liegt und damit unterhalb des durchschnittlichen Geräuschpegels in Wohnräumen. Das bedeutet, dass selbst bei Montage an der Wohnzimmerwand keine störende Geräuschquelle entsteht. Die Erwärmung der Kühlrippen ist ein natürliches Phänomen: Im Sommer kann die Gehäuseoberfläche bis zu 40–50 °C erreichen. Berühren Sie die Kühlrippen daher während des Betriebs nicht und stellen Sie keine Gegenstände darauf. Freie Belüftungsschlitze verhindern eine Überhitzung. Sollte es dennoch zu einer Überhitzung kommen, reduziert der Huawei-Wechselrichter die Ausgangsleistung schrittweise und schützt sich so selbst. Der Benutzer wird dies höchstens bei extremer Hitze bemerken, lediglich eine minimale Leistungsreduzierung ist festzustellen.

Außen- vs. Innenbereich: Da das Gerät die Schutzart IP66 besitzt, installieren viele Installateure es gerne im Außenbereich an der Wand. Dies ist praktisch, da die Kühlung im Freien erfolgt und kein Platz im Innenbereich benötigt wird. Bei der Installation im Innenbereich (z. B. im Keller oder in der Garage) ist zu beachten, dass der Wechselrichter im Betrieb Wärme abgibt, was die Temperatur in geschlossenen Räumen erhöhen kann. Daher ist ein sehr kleiner, geschlossener Raum (z. B. ein Abstellraum) nicht ideal. Im Innenbereich gibt es keine Probleme mit der Geräuschentwicklung, jedoch kann aufgrund der Wärmeentwicklung eine Belüftung erforderlich sein. Im Außenbereich minimieren wir die Auswirkungen von UV-Strahlung und Regen durch die Wahl eines geeigneten Standorts.


Zusätzliche Produkte für das Huawei-System

Die Huawei MAP0 Wechselrichterfamilie ist bereits voll funktionsfähig, ihr Funktionsumfang lässt sich jedoch durch optionales Zubehör erweitern. Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten empfohlenen Huawei-Geräte, die die Leistung des Systems noch weiter steigern:

Huawei LUNA2000 Akku:

Das LUNA2000 ist ein intelligentes, modulares Lithium-Ionen-Batteriesystem, das speziell für Huawei-Wechselrichter entwickelt wurde. Es besteht aus 5-kWh-Modulen: Ein Modul hat eine minimale Kapazität von 5 kWh (1 Modul) und eine maximale Kapazität von 15 kWh (3 Module). Bis zu zwei Module können parallel an einen Wechselrichter angeschlossen werden. Bei den neueren S1-Modulen beträgt die Kapazität eines Moduls 7–21 kWh, sodass die beiden Module eine maximale Kapazität von ca. 42 kWh erreichen. Der Vorteil des LUNA2000 liegt in seinem einzigartigen Batteriemanagementsystem (BMS) und der Flüssigkeitskühlung zum Schutz der Zellen. Der Huawei-Wechselrichter erkennt und steuert die Batterie automatisch: Er aktiviert den TOU-Modus (Time-of-Use), in dem die Lade-/Entladezyklen zeitlich gesteuert werden können (z. B. Laden mit Strom in der Nacht, Entladen während der Spitzenzeiten am Tag), und den Modus für maximalen Eigenverbrauch, in dem die PV-Produktion vollständig im Haus verbleibt (zuerst wird der Verbraucher versorgt, der Überschuss lädt die Batterie). Die Installation der Batteriemodule ist einfach: Sie werden per Plug-and-Play an den DC-Batterieanschluss des Wechselrichters angeschlossen. Vorsicht: Überlassen Sie Anschluss und Konfiguration einem Fachmann, da es sich um ein Hochspannungssystem (ca. 600–800 V) handelt. Mit dem LUNA2000 kann das System auch bei Stromausfall betrieben werden (sofern ein Notstromaggregat vorhanden ist). So lässt sich der Netzbezug in den Abendstunden reduzieren und die Energieunabhängigkeit erhöhen. Die FusionSolar-App zeigt kontinuierlich den Batteriestatus an (Ladezustand, Lade-/Entladeverhalten, Anzahl der Zyklen usw.).


Huawei Smart Dongle (WLAN/FE oder 4G):

Der Smart Dongle ist ein kleiner Adapter, der für die langfristige Fernüberwachung unerlässlich ist. Es gibt zwei Hauptversionen: Eine bietet WLAN- und Ethernet-Kommunikation (LAN) , die andere verfügt über ein 4G-Mobilfunkmodem . Die Wahl hängt davon ab, ob am jeweiligen Standort eine stabile Internetverbindung besteht. Der WLAN/Ethernet-Dongle verbindet den Wechselrichter mit dem lokalen Router (per WLAN oder Kabel) und sendet so Daten über das Internet an die Huawei-Cloud. Der 4G-Dongle hingegen arbeitet mit einer SIM-Karte und kommuniziert über das GSM-Netz – dies ist beispielsweise auf einem Bauernhof oder an einem Ort ohne kabelgebundenen Internetanschluss nützlich.


Huawei SmartGuard (Backup-Box):

SmartGuard ist ein spezielles Zubehörteil, das den unterbrechungsfreien, autarken Betrieb ermöglicht. Es handelt sich im Wesentlichen um eine automatische Umschalt- und Steuereinheit, die zwischen Hausverteiler und Wechselrichter angeschlossen wird. Bei einem Stromausfall trennt SmartGuard das Haus vom öffentlichen Stromnetz und schaltet den Wechselrichter in den Inselbetrieb, sodass Batterie und Solarmodule das ausgewählte Hausnetz versorgen. Der Vorteil von Huawei SmartGuard gegenüber herkömmlichen Notstromaggregaten liegt in seiner extrem schnellen Umschaltzeit von ≤ 20 ms – praktisch nur ein kurzer Moment der Stille. Empfindliche elektronische Geräte (Computer, Beleuchtung) laufen daher weiter und bemerken den Wechsel nicht einmal. SmartGuard ist in dreiphasigen (T0) und einphasigen (S0) Ausführungen erhältlich. Die dreiphasige Version (63 A T0) eignet sich für MAP0-Wechselrichter als vollständige Hausnotstromversorgung, während die einphasige Version für Fälle gedacht ist, in denen beispielsweise im Notfall nur eine Phase versorgt werden soll (in Wohngebäuden ist jedoch die dreiphasige Ausführung üblicher, da auch MAP0-Wechselrichter dreiphasig sind). SmartGuard vereint Messung, Kommunikation und Steuerung – es beinhaltet sogar die Funktionen des bereits erwähnten SmartAssistant (EMMA) . Die Installation sollte unbedingt einem Elektriker überlassen werden, da die Netztrennung und die Synchronisierung des Inselbetriebs komplexe Aufgaben darstellen. Mit SmartGuard bleibt das gesamte Stromnetz des Hauses auch bei einem längeren Stromausfall sicher versorgt, sofern die Batteriekapazität ausreicht. Das Gerät unterscheidet zwischen kritischen und weniger kritischen Verbrauchern und schaltet bestimmte Verbraucher intelligent ab, sobald die Batterie schwach wird, sodass die wichtigsten weiterhin funktionieren.


Huawei Smart Power Sensor (intelligenter Zähler):

Dieses Gerät (z. B. DTSU666-H ) misst die Netzeinspeisung und -ausspeisung in Echtzeit und übermittelt die Daten per RS485-Schnittstelle an den Wechselrichter. Ohne dieses Gerät weiß der Wechselrichter nicht, wie viel Energie das Haus verbraucht und wie viel ins Netz eingespeist wird. Der intelligente Zähler ist für die Exportbegrenzungsfunktion erforderlich: Ohne ihn kann der Wechselrichter die Ausspeisung nicht präzise auf Null regeln. Er wird auch für Batteriesysteme dringend empfohlen, da der Wechselrichter durch die Verbrauchserfassung das Laden und Entladen optimal steuern kann (er entlädt genau so viel Strom aus der Batterie, wie das Haus benötigt). Der Huawei-Zähler wird im Hauptverteiler am Netzeingang installiert und überwacht üblicherweise die Phasen mit drei Stromwandlern. Dies ermöglicht eine umfassende Darstellung des Energieverbrauchs in der FusionSolar-App: Solarstromproduktion, Hausverbrauch, Netzeinspeisung und Batterieladung/-entladung lassen sich in Echtzeit verfolgen.


Huawei-Optimierer:

Der Installateur kann die Anwendung anhand der Gegebenheiten vor Ort festlegen. Wird das Dach beispielsweise tagsüber teilweise von einem Schornstein oder Baum beschattet, lohnt sich die Installation eines Optimierers an den betroffenen Modulen, um den Ertrag zu maximieren. Dies ist auch sinnvoll, wenn die Anlage aus Modulen mit unterschiedlicher Ausrichtung besteht oder die Leistung jedes einzelnen Moduls überwacht werden soll. Der Vorteil der Huawei- Optimierer liegt darin, dass sie keinen separaten Kommunikationsbus benötigen – die Signale werden über die Gleichstromleitung übertragen (Huaweis eigene „Smart PV Management Bus“-Lösung). Dadurch können sie nachträglich an den Modulen installiert werden, ohne dass neue Kabel auf dem Dach verlegt werden müssen. Wichtig: Für einen reibungslosen Betrieb empfiehlt es sich, die Optimierer paarweise oder an jedem Modul eines Strings zu installieren.


Weiteres Huawei-Zubehör:

Das Portfolio von Huawei umfasst bereits intelligente Ladegeräte für Elektrofahrzeuge , die den Ladevorgang in Zusammenarbeit mit der Photovoltaikanlage steuern können – beispielsweise durch Laden ausschließlich mit Solarenergie (FusionSolar Eco Charge-Modus). Obwohl diese Ladegeräte nicht direkt mit dem Wechselrichter verbunden sind, lassen sie sich über das SmartAssistant/EMMA-System in das System integrieren. Zusätzlich bietet Huawei Schutzboxen, Überspannungsableiter und Installationsmaterialien an, die als Bestandteil eines integrierten Systems betrachtet werden können.
Huawei bietet ein komplettes Ökosystem für Solaranlagen. Der MAP0-Wechselrichter bildet das Herzstück, doch das Zubehör vervollständigt das System: Solarmodule, Wechselrichter, Batterie, Zähler, Notstromversorgung, Optimierer und intelligente Steuerung bilden zusammen ein modernes, zukunftssicheres Solarenergiesystem. Selbstverständlich muss nicht alles auf einmal gekauft werden – viele installieren zunächst nur die Kombination aus Wechselrichter und Modulen und ergänzen das System später mit Batterien oder anderen Geräten. Huaweis System ist modular aufgebaut, sodass diese Komponenten problemlos nachträglich integriert werden können.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Funktioniert der Huawei MAP0 Wechselrichter auch ohne Batterie?

Ja, sie funktionieren auch ohne Batterie als vollwertige Solarwechselrichter. Sie sind grundsätzlich für den Netzbetrieb ausgelegt. Ist keine Batterie angeschlossen, wird der Strom der Solarmodule direkt an die Verbraucher im Haus und/oder ins Stromnetz eingespeist. Der Batterieanschluss kann leer bleiben; in diesem Fall wird er vom Gerät ignoriert. Viele Nutzer entscheiden sich für einen Hybrid-Wechselrichter (mit Batterieanschluss), um für eine zukünftige Erweiterung gerüstet zu sein. Sie können also jetzt einen Huawei MAP0 Wechselrichter ohne Batterie installieren (was günstiger ist als der sofortige Kauf einer Batterie) und von der hohen Effizienz und den intelligenten Funktionen profitieren. Später, wenn die Batteriepreise günstiger sind oder die Umstände es erfordern, können Sie einfach eine LUNA2000 Batterie zum System hinzufügen. Wichtig zu wissen: Ohne Batterie kann der Wechselrichter bei einem Stromausfall nicht funktionieren (da die Netzreferenz und die Notstromversorgung fehlen) – das führt zur nächsten Frage.


Was passiert bei einem Stromausfall? Ist der Wechselrichter für den Notstrombetrieb geeignet?

Standardmäßig schaltet sich der Huawei MAP0 Wechselrichter bei Stromausfall ab, wenn keine Batterie und kein separates Backup-Gerät angeschlossen sind. Dies ist der bei netzgekoppelten Solaranlagen übliche Schutz vor Inselbetrieb, der Netzbetreiber vor Problemen mit der Notstromversorgung schützt. Bei Stromausfall schaltet sich der Wechselrichter also sofort ab, selbst wenn die Sonne scheint. Verfügt das System jedoch über eine Huawei-Batterie und eine SmartGuard-Backup-Box , kann der Wechselrichter in den Inselbetrieb wechseln. In diesem Fall trennen die SmartGuard-Relais das Hausnetz vom externen Netz, und der Wechselrichter versorgt weiterhin ausschließlich das lokale Netz. Der Wechsel erfolgt extrem schnell (≤ 20 ms, quasi blitzschnell), sodass er oft gar nicht bemerkt wird – das Licht geht nicht aus, der Computer startet nicht neu usw. Bei einem Stromausfall nutzt der Wechselrichter die Energie der Solarmodule und der Batterie, um das Haus zu versorgen. Scheint die Sonne und übersteigt die Produktion den Verbrauch, lädt der Wechselrichter die Batterie auf. Wenn die Sonne nicht scheint oder es Nacht ist, entlädt sich die Batterie, um das Haus mit Strom zu versorgen, bis ihre Kapazität erschöpft ist. Sobald die Netzspannung wiederhergestellt ist, verbindet sich SmartGuard automatisch wieder mit dem Stromnetz, der Wechselrichter synchronisiert sich und speist dann wieder Strom ins Netz ein. Der entscheidende Punkt ist: Im Falle eines Stromausfalls steht uns nur dann Strom aus der Solaranlage zur Verfügung, wenn ein geeigneter Energiespeicher und ein Backup-Modul vorhanden sind. Die Kombination aus Huawei MAP0, LUNA2000 und SmartGuard fungiert als vollwertige, automatische unterbrechungsfreie Stromversorgung für Privathaushalte und ist somit eine besonders komfortable Lösung. Ohne Batterie arbeitet der Wechselrichter jedoch während eines Stromausfalls nicht und produziert keinen Strom.


Wie groß lässt sich meine Solaranlage mit der Huawei MAP0-Serie erweitern?

Die Erweiterbarkeit kann in zwei Richtungen interpretiert werden: im Sinne der Steigerung der PV-Leistung und der Energiespeicherung sowie im Sinne der Erhöhung der Anzahl der Wechselrichter.

  • Erweiterung der Solarmodulleistung mit einem Wechselrichter: Wie bereits erwähnt, gibt der Hersteller für MAP0-Modelle unterschiedlicher Leistung eine empfohlene maximale PV-Anlagenleistung (Überdimensionierungsgrenze) an. Diese beträgt ca. 9 kWp für 5 kW, ca. 18 kWp für 10 kW und ca. 22 kWp für 12 kW. Diese Grenzwerte ergeben sich aus den Strom- und Spannungsgrenzen der DC-Eingänge. So können wir beispielsweise bis zu 18 kW Solarmodule an einen 10-kW-MAP0-Wechselrichter anschließen (sofern das Dach dies zulässt). Dadurch kann das System auch bei bewölktem Wetter nahezu seine maximale Leistung erbringen. Bei Sonnenschein produziert es natürlich nicht mehr als 10 kW (der Wechselrichter begrenzt die Leistung), aber wir können während der Spitzenzeiten am Morgen und Nachmittag mehr Energie gewinnen. Würden wir diese PV-Leistung überschreiten, würde der Wechselrichter dies nicht zulassen (oder stark begrenzen, was unwirtschaftlich wäre).
  • Batterieerweiterung: An einen MAP0-Wechselrichter können maximal zwei Huawei LUNA2000-Speichertürme mit einer Gesamtkapazität von bis zu 42 kWh angeschlossen werden. Sie können beispielsweise mit einem 10-kWh-Speicher (2 Module) beginnen und später mit einem weiteren 5-kWh-Modul (maximal 3 Module pro Turm) erweitern oder einen zweiten Turm erwerben. Das System verwaltet parallel geschaltete Speicherzellen automatisch. Speicherzellen anderer Hersteller können nicht angeschlossen werden, aber das modulare System von Huawei ermöglicht bei Bedarf eine spätere Erweiterung. Benötigt man mehr als 42 kWh Speicherkapazität, ist dies mit einem einzelnen Wechselrichter nicht möglich. In einem System mit mehreren Wechselrichtern kann jedoch jede Speicherzelle mit einer separaten Speicherzelle versorgt werden.
  • Erweiterung mit mehreren Wechselrichtern: Übersteigt der Energiebedarf eines Haushalts die Kapazität eines einzelnen Wechselrichters, ermöglicht das Huawei FusionSolar-System den Anschluss mehrerer Wechselrichter. Bis zu drei MAP0-Wechselrichter können in einem System installiert und über das RS485-Kommunikationskabel (Master-Slave-Modus) koordiniert werden. In diesem Fall genügt ein gemeinsamer Smart Dongle zur Überwachung, und das System steuert die Wechselrichter einheitlich. Beispielsweise lässt sich ein 24-kW-System mit zwei 12-kW-MAP0-Wechselrichtern realisieren. Die Batterien können ebenfalls auf die Wechselrichter aufgeteilt werden (separate Batteriepacks für jeden Wechselrichter). Wichtig: Der Parallelbetrieb von Solarwechselrichtern sollte stets einem qualifizierten Planer überlassen werden, um die korrekte Phasen- und Schutzschaltung sicherzustellen.


Was sind die wichtigsten Schritte bei der Inbetriebnahme eines Huawei MAP0-Wechselrichters?

Die Installation von Huawei MAP0 ist ein recht benutzerfreundlicher Vorgang, sollte aber von einem qualifizierten Elektriker/Solarinstallateur durchgeführt werden. Schauen wir uns die wichtigsten Schritte an:

Vor der Installation prüfen: Stellen Sie sicher, dass alle Kabel korrekt angeschlossen sind (Gleichstrom, Wechselstrom, Erdung, Kommunikationskabel, Zähler, Dongle usw.), die Spannung der Solarmodule gemessen wurde und die Wechselstromseite betriebsbereit ist. Stecken Sie den Smart Dongle (falls vorhanden) an der Unterseite des Wechselrichters ein und befestigen Sie die Antenne.

Anlegen der Spannung: Schalten Sie zuerst die Netzsicherungen ein, dann den Gleichstromschalter des Wechselrichters auf EIN. Die LEDs des Wechselrichters leuchten dann auf. (Falls eine Batterie vorhanden ist, muss diese ebenfalls gemäß ihrer Bedienungsanleitung aktiviert werden – in der Regel muss der eigene Schutzschalter der Batterie eingeschaltet werden.)

Verbindung zum Wechselrichter herstellen: Öffnen Sie die FusionSolar-App (oder die neuere Huawei Solar-App, falls verfügbar) auf Ihrem Smartphone. Erstellen Sie ein Benutzerkonto (falls Sie noch keines haben) und wählen Sie anschließend die Option „Gerät hinzufügen/installieren“. Scannen Sie den QR-Code an der Seite des Wechselrichters, der die Geräte-ID enthält. Verbinden Sie sich in den WLAN-Einstellungen Ihres Smartphones mit dem vom Wechselrichter bereitgestellten WLAN-Netzwerk (üblicherweise „SUN2000-…“, Passwort auf der Rückseite). Nach erfolgreicher Verbindung kehren Sie zur App zurück.

Grundeinstellungen vornehmen: Die App findet den Wechselrichter und fügt ihn dem System hinzu. Zuerst wählen Sie den Länder-/Netzcode aus (für Ungarn wird beispielsweise das Profil EN50549 HU für HMKEs verwendet). Die App warnt Sie, falls dieser nicht eingestellt ist. Anschließend stellen Sie Zeitzone, Datum usw. ein. Ist ein Smart Meter angeschlossen, erkennt der Wechselrichter diesen automatisch. Andernfalls kann er manuell hinzugefügt und seine Richtung (Ein-/Ausspeisepunkt) festgelegt werden. Auch bei einer Batterie prüft die App die Verbindung und deren Parameter. Die Internetverbindung des Smart Dongles konfigurieren Sie hier ebenfalls: Bei einem WLAN-Dongle verbinden Sie ihn mit dem WLAN-Netzwerk Ihres Routers (Passwort eingeben), bei einem 4G-Dongle überprüfen Sie die SIM-PIN und die Signalstärke. Die App zeigt an, ob der Wechselrichter mit dem Huawei-Server verbunden ist.

Firmware-Update: Es wird empfohlen, während der Installation zu prüfen, ob eine neue Firmware für Wechselrichter/Dongle/Akku verfügbar ist. In der FusionSolar-App finden Sie die Versionen unter Einstellungen/Firmware-Update. Ist eine neuere Version verfügbar, können Sie das Update mit wenigen Klicks über das Internet starten. Dadurch werden die neuesten Funktionen und Fehlerbehebungen aktiviert (z. B. neue Netzwerkcodes, Optimierungsunterstützung usw.). Das Update dauert einige Minuten; währenddessen kann der Wechselrichter vorübergehend nicht arbeiten.

Testen und prüfen: Überprüfen Sie nach Abschluss aller Einstellungen die Systemfunktion. Leuchten die LEDs ordnungsgemäß? (Grüne LED leuchtet dauerhaft = Normalbetrieb, Netzparasitärleistung). Werden die aktuelle Solarmodulleistung, Spannungen, Netzdaten oder Batteriedaten in der App angezeigt? Falls Sie einen Smart Meter verwenden, prüfen Sie, ob der Hausverbrauch aussagekräftige Daten anzeigt. Testen Sie die Funktion der Einspeisebegrenzung: Wenn die Einspeisung auf Null eingestellt ist, sollte der ins Netz eingespeiste Leistungswert tagsüber, wenn die PV-Anlage Strom produziert, null betragen (der Wechselrichter passt sich dem sich ändernden Haushaltsverbrauch an).

Dokumentation und Übergabe: Bereiten Sie im letzten Schritt die Dokumentation vor. Notieren Sie die Seriennummer des Wechselrichters, die eingestellten Parameter und fertigen Sie Screenshots der finalen Konfiguration an. Hinterlassen Sie vor Ort eine kurze Anleitung für den Besitzer mit den wichtigsten Funktionen (z. B. dass bei einem Internetausfall der Dongle erneut mit dem WLAN verbunden werden muss; welche Servicenummer bei einer Fehlermeldung anzurufen ist usw.). Nach der Systemübergabe können wir dem Besitzer auch die FusionSolar-App zeigen: Wie er Produktion und Verbrauch verfolgt und seine Einsparungen einsehen kann. So wird der Nutzer aktiv in den Systembetrieb eingebunden.

Huaweis großer Vorteil bei der Installation liegt in der intuitiven FusionSolar-App, die Sie Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess führt. Sie benötigen weder einen Laptop noch spezielle Programme; die gesamte Konfiguration lässt sich bequem mit einem Smartphone durchführen. Die Erfahrung des Installateurs spielt dabei natürlich eine wichtige Rolle – ein erfahrener Fachmann kann die Einrichtung dank seiner Vertrautheit mit der Benutzeroberfläche in 15 bis 30 Minuten abschließen. Huawei bietet zudem ein ausführliches Benutzerhandbuch und Online-Support. Sollten Sie einmal nicht weiterkommen, können Sie sich im Huawei FusionSolar-Community-Forum oder beim Kundenservice von Photomate (Huawei-Distributor) Hilfe holen.


Zusammenfassung und Empfehlung

Die Wechselrichterfamilie Huawei SUN2000-(5K–12K)-MAP0 ist eine innovative und zuverlässige Lösung für den ungarischen Markt für Solaranlagen im privaten und gewerblichen Bereich. Durch die Kombination der Ingenieurskompetenz eines weltweit führenden Technologieunternehmens (Huawei) mit den lokalen Bedürfnissen ist diese Serie speziell auf maximalen Eigenverbrauch und intelligente Energienutzung optimiert. Zu ihren größten Stärken zählen:

  • Zukunftssicheres Hybrid-Design: Es kann bereits heute als netzgekoppelter Wechselrichter eingesetzt werden, lässt sich aber jederzeit mit einer Batterie zu einem vollwertigen Energiespeicher erweitern. So sind wir für zukünftige Tarifänderungen oder den Bedarf an Energieunabhängigkeit bestens gerüstet.
  • Hohe Effizienz und Zuverlässigkeit: Über 98 % Wirkungsgrad und Huaweis strenge Qualitätskontrollen garantieren, dass mehr Energie im Haushalt ankommt und weniger als Wärme verloren geht. Zehn Jahre Herstellergarantie und Huaweis weltweites Servicenetzwerk sichern Ihre Investition.
  • Hervorragende Sicherheits- und Schutzfunktionen: Integrierter Fehlerstromschutzschalter (AFCI), Überspannungsschutz, Isolationsüberwachung und Temperaturmessung gewährleisten einen dauerhaft störungsfreien Betrieb des Systems. Nutzer können sich darauf verlassen, dass ihr System rund um die Uhr zuverlässig für die Sicherheit ihres Zuhauses sorgt.
  • Intelligentes Energie-Ökosystem: Der Huawei MAP0 ist kein eigenständiges Gerät, sondern Teil eines intelligenten Energiemanagementsystems für Ihr Zuhause. Die FusionSolar App und Plattform, der Smart Dongle, der Smart Meter, SmartAssistant und SmartGuard arbeiten nahtlos zusammen, um die Energieoptimierung auf ein neues Niveau zu heben. Dieser ganzheitliche Ansatz hebt Huawei von vielen Mitbewerbern ab – Sie erhalten nicht nur einen Wechselrichter, sondern eine Komplettlösung.
  • Flexibilität und Skalierbarkeit: Ob 5-kW-Hausanlage oder 2×10-kW-Anlage für ein kleines Unternehmen – die MAP0-Serie deckt alle Bedürfnisse ab. Sie lässt sich später mit weiteren Modulen, Batterien und Wechselrichtern erweitern, ohne dass die bestehende Ausrüstung ausgetauscht werden muss. Die asymmetrische Einspeisung funktioniert auch in Gebäuden mit gemischten Lasten effizient, was insbesondere für kleine Unternehmen (z. B. Werkstätten mit unterschiedlichen Maschinen) von Vorteil ist.

Wir empfehlen MAP0 insbesondere Privatkunden, die langfristig planen und die Installation eines Batteriespeichers in Erwägung ziehen – für sie ist MAP0 eine besonders sinnvolle Investition, da sie den Speicher später problemlos erweitern können. Auch für alle, die in der aktuellen, unsicheren Netzsituation (bedingt durch die Begrenzung der Rückspeisung) Solarenergie im Haus optimal nutzen möchten, ist MAP0 ideal: Der Huawei-Wechselrichter in Kombination mit dem Smart Meter folgt genau diesem Prinzip. Für kleine Unternehmen, in denen Zuverlässigkeit und der Schutz vor Stromausfällen wichtig sind (z. B. für Büroserver, Kühlhäuser oder Werkstattmaschinen), bietet die Kombination aus MAP0 und SmartGuard eine beispiellose Betriebssicherheit und stellt praktisch eine eigene Mini-USV dar.

Die Huawei MAP0 ist zwar ein Premiumprodukt im mittleren bis oberen Preissegment, bietet dafür aber zusätzliche Funktionen und eine Qualität, die sich durch problemlosen Betrieb und höhere Erträge schnell amortisiert. Ideal für energiebewusste Nutzer, die ihren Energieverbrauch aktiv steuern und ihre Solaranlage optimal nutzen möchten.

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